Armes Deutschland!

Habe gerade auf dem Weg nach Hause zwei Männer getroffen, die im Müll der Häuser nach Kleidung und Essen gesucht haben.
Ich kann mich gut noch an Zeiten erinnern, als arme Menschen noch den Schutz der Dunkelheit suchten um im Müll zu wühlen. Die Zahl der Leute die mit großen Tüten nach Pfandflaschen suchen, wird immer größer. Ich sehe immer häufiger wie sie an den Bushaltestellen und öffentlichen Plätzen sammeln und sich auch nicht scheuen andere nach ihren Flaschen zu fragen.

Da frage ich mich doch wie Deutschland so große Diskussionen über die Griechenlandhilfe führen kann und ihre Soldaten mit Geld für Aufbauhilfe in den Nahen Osten verschickt, wenn Bilder wie diese das Alltagsleben vieler Bewohner dieses fortschrittlichen Landes bereichern.

Ich sage nicht, dass jeder Arbeitslose seinen Teil zum reibungslosen gesellschaftlichen Zusammenhalt beiträgt. Aber sicher kennt jeder von uns Menschen, die am Existenzminimum leben und alles dafür tun um ihre Lage zu verbessern.

Also vergessen wir doch mal (für einen ganz kleinen Augenblick) die gefährdeten Robben und Eisbären (ich liebe Robben und Eisbären) und denken darüber nach, dass es hungernde Menschen und vor allem Kinder in Deutschland gibt. Währenddessen überlegt die Regierung wieviel Geld sie welchem Land jetzt schicken können und wie man Hartz IV noch weiter kürzen kann.

Danke, armes Deutschland!

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P.S. Und jetzt bitte noch kurz über gefährdete Robben und Eisbären nachdenken!

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